Remote Desktop Acceleration

[Start]  [Zurück]  [Vorwärts]  

Die Remote Desktop Acceleration (RDA) ist eine optionale NetMan Desktop Manager Komponente, die Daten, die per RD-Protokoll übermittelt werden, um bis zu 98 Prozent komprimiert. Wie stark die Kompression ist, hängt von der Art der übermittelten Daten ab. Die Komprimierung erhöht die Datenübertragungsrate per RDP um zehn bis 25 Prozent. Ein solcher Geschwindigkeitsschub bedeutet vor allem in Umgebungen mit tendenziell langsamer Datenübertragung eine enorme Verbesserung des Bedienungskomforts für die Benutzer. Zum Einen arbeitet die Remote Desktop Acceleration mit Paket Shaping, um die übertragenen Pakete zu optimieren. Zum Andern werden die übertragenen Daten (Bildschirmdaten, Bildschirmseiten, Daten) mit mehreren intelligenten Komprimierungsmethoden in Ihrer Größe optimiert.

 

warning Bei der Remote Desktop Acceleration handelt es sich zunächst nur um eine 30-tägige Testversion. Sie müssen diese optionale Komponente nach Ablauf der Testphase über H+H Software freischalten.

 

Nach der Freischaltung sind Sie im Besitz eines Lizenzpaket mit einer bestimmten Anzahl Lizenzen für die RDA. Jede Lizenz wird fest an einen Benutzer gebunden, sobald dieser eine Lizenz anfordert, sprich, eine RDA-beschleunigte Verbindung zum NetMan Server aufbaut. Erst wenn ein Benutzer die Lizenz mehr als zwei Wochen nicht mehr genutzt hat, wird die Lizenz freigegeben. Zurzeit gibt es keine Möglichkeit, Informationen über die aktuelle Lizenzzuweisung anzuzeigen. Auch eine manuelle Lizenzzuweisung oder Lizenzkontrolle ist nicht möglich. Wir empfehlen, dass Sie die RDA möglichst nur für Verbindungen über das Internet nutzen, da im LAN meist genug Netzwerkbandbreite vorhanden ist, um Leistungseinbrüchen vorzubeugen. Erstellen Sie einfach eine NetMan Startregel, die die RDA nur für Verbindungen von außen nutzt. Wie Sie Startregeln erstellen, lesen Sie im Kapitel „Startarten des NetMan Clients".

 

Als optionale Komponente schalten Sie die Remote Desktop Acceleration in den Verbindungseinstellungen ein. Zum Einen konfigurieren Sie skriptgebunden die Verbindungseinstellungen, so dass nur bestimmte Skripte die RDA verwenden. Wie Sie die RDA in den Sitzungseinstellungen eines Skripts konfigurieren, lesen Sie im Kapitel „Sitzungseinstellungen bearbeiten".

Zum Andern schalten Sie die Remote Desktop Acceleration generell für bestimmte Verbindungen ein. Diese Einstellung setzen Sie über die NetMan Einstellungen. Starten Sie die Einstellungen und wählen Sie entweder die Sektion NetMan Client für Verbindungen über den NetMan Client oder die Sektion Web Interface für Verbindungen über das Web Interface. Wählen Sie dann die Seite Startart und bearbeiten Sie die Startart, für die Sie die RDA aktivieren wollen:

 

rda_conf01

 

Auf der Seite RDA der Startart-Einstellungen aktivieren Sie unter RDA verwenden die Verwendung und passen mit dem Qualitätsregler die gewünschte Geschwindigkeit bzw. Qualität an:

 

rda_conf02

 

Bestätigen Sie mit OK und klicken Sie in den NetMan Einstellungen im Menüband die Schaltfläche Speichern. Ab diesem Zeitpunkt verwenden alle Verbindungen, für die die gewählte Startregel gilt, die Remote Desktop Acceleration.